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Unsere Motivation für den Arbeitskreis
„Investitionen in Technologien werden heute kritischer denn je auf ihren
Wertbeitrag zum laufenden Geschäft geprüft. Das Problem bei dieser Analyse:
Investitionen im IT-Bereich sperren sich nach Jahren des Systemwildwuchses und
angesichts verkrusteter Strukturen weitgehend einem erfolgreichen Controlling.“ Viele Unternehmen verzeichnen in den letzten Jahren einen starken Anstieg der IT-Kosten. Sowohl absolut als auch in Relation zum Umsatz werden diese immer bedeutsamer. Somit stellt sich die Frage nach dem wirtschaftlichen Nutzen der IT-Systeme heute verstärkt. An dieser Stelle versagen die klassischen Instrumente des Controlling, die den Ressourcenverbrauch der IT transparent machen und die entstandenen Kosten auf Kostenstellen verrechnen können. Mit diesen Instrumenten kann aber der strategische und operative Nutzen der IT nicht nachgewiesen werden. Die Frage „Does IT really matter?“ wird derzeit international diskutiert.
Einerseits wird argumentiert, dass die IT einen unverzichtbaren Beitrag zur
Prozessoptimierung und Leistungserstellung leistet. Unter dieser Annahme ist die
IT ein strategisches Instrument im Wettbewerb und muss als Kernkompetenz
betrachtet werden. Derzeit fehlt vielen Untenehmen ein ganzheitliches IT-Controlling, das in der Lage ist, den Wertbeitrag der IT zu messen und den Einsatz der IT im Unternehmen optimal zu steuern. Für dieses Problem will der Arbeitskreis Lösungen aufzeigen.
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